veröffentlicht am Sonntag, 11.11.2018


NEIN zur isolierenden «Selbstbestimmungs-Initiative»

In der Schweiz haben wir rund 97'000 exportorientierte Unternehmen. Internationale Abkommen sorgen mitunter dafür, dass Produkte und Dienstleistungen unter guten Voraussetzungen exportiert werden können und Arbeitsplätze geschaffen werden. So konnten unsere Unternehmen dank des Freihandelsabkommens mit China im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Franken sparen, da die Handelshemmnisse viel geringer ausfielen. Ähnliche Abkommen würden mit der Annahme der «Selbstbestimmungs-Initiative» stark erschwert. Denn künftig könnte die Schweiz internationale Vereinbarungen nur noch unter Vorbehalt abschliessen. Sieht die Initiative doch vor, dass neu jeder einzelne Staatsvertrag dem Referendum unterstehen würde. Dies hätte enorm negative Auswirkungen auf die Attraktivität der Schweiz als Verhandlungspartner. Aus diesem Grund stimme ich am 25. November 2018 aus Überzeugung NEIN zur «Selbstbestimmungs-Initiative».

Sandro Morelli, Jurist und Präsident CVP Linth, Haldenstrasse 27, 8717 Benken