veröffentlicht am Donnerstag, 05.03.2015


Leserbrief: IG Mobilität zeigt ihr wahres Gesicht

(Zum Artikel „IG Mobilität vermisst echte Mitsprache“, Südostschweiz Ausgabe vom 05.03.2015)

Seit mehr als 40 Jahren wird bereits über die Realisierung einer Umfahrungsstrasse in Uznach diskutiert. Da die Verkehrsprobleme in Uznach laufend zunehmen, ist es erfreulich, dass der St.Galler Kantonsrat im Herbst 2013 die Umfahrungsstrasse A53-Gaster als Projekt von höchster Priorität ins Strassenbauprogramm aufgenommen hat. Der Kanton ist somit verpflichtet, eine Bauvorlauge auszuarbeiten, welche im kommenden Strassenbauprogramm realisiert werden kann. Für die Bevölkerung besteht erstmals seit langem berechtigte Hoffnung auf eine baldige Lösung des Verkehrsproblems.
Die IG Mobilität zeigt mir ihrer sturen und kategorischen Ablehnung, gegenüber der Realisierung einer Umfahrung südöstlich von Uznach, ihr wahres Gesicht. Ihr geht es weder um den Schutz des Kaltbrunner Riets, noch um eine echte Lösung der Problematik. Ihr geht es vielmehr um eine Bewirtschaftung derselben. Anstelle im Rahmen der Steuerungsgruppe Vorschläge zur Verbesserung der Umfahrungsvariante einzubringen, möchte sie abermals über alternative Massnahmen diskutieren, welche vom Gemeinderat Uznach und einer Fachgruppe schon längst geprüft und für nicht realisierbar oder ineffizient befunden worden sind. Somit ist für mich klar: Die IG Mobilität wird ihrem Namen nicht gerecht. Man müsste sie folgerichtig in „IG Contra-Mobilität“ umbenennen!

Sandro Morelli, Mitglied IG Lebensqualität Linthgebiet, Benken